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VENUSBEDECKUNG IN ISLAND

Musik: "The Pretty Girl" (trad.), sequenced by Barry Taylor
EINFÜHRUNG

ISLAND steht nicht unbedingt in dem Ruf, optimale Wetterbedingungen für astronomische Beobachtungen zu bieten. Doch in diesem Fall ist der Ruf schlechter als die Wirklichkeit. Wer einmal auf der Insel im Nordatlantik war, weiß, dass dort wüstenartige Landschaften mindestens die Hälfte der Landesfläche einnehmen. Die sind zwar größtenteils durch Überweidung und den porösen vulkanischen Untergrund bedingt, aber zumindest bei den Wüstenbildungen im Nordosten des Landes spielt das Klima ein entscheidende Rolle. Dort, im Regenschatten der hohen Gebirge und Inlandvereisungen fällt ungefähr soviel Niederschlag wie in Tunesien. Entsprechend ist die Zahl der sonnigen Tage beträchtlich höher, als man das sonst im Nordatlantik kennt. Hinzu kommen oft kleinräumige Wetterwechsel von einem Fjord oder Gebirgszug zum nächsten. Und falls es im Nordosten doch einmal richtig zugezogen ist, bietet dann der Südwesten Islands oft Föhnwetter mit stahlblauem Himmel. Dank der gut ausgebauten Ringstraße kann man binnen einiger Stunde auf die jeweils andere Seite der Insel gelangen. Von diesen Vorteilen haben wir bereits zweimal profitiert, nämlich bei der Sonnenfinsternis am 31.05.2003 und beim Venustransit am 08.06.2004. Beide Ereignisse spielten sich zumindest phasenweise in Horizontnähe ab, wodurch der perspektivische Effekt der scheinbaren Wolkenverdichtung ins Spiel kam. Bei der diesjährigen Venusbedeckung durch den Mond stehen die beiden Hauptakteure rund 40° über dem Horizont; weder Gebirge noch horizontnahe Bewölkung sollten also ein Problem bereiten. Wenn der Himmel wolkenfrei ist, hat Island gegenüber Mitteleuropa einen unschlagbaren Vorteil, nämlich die extrem klare Luft. Hier ist es kein Problem, die Venus mit bloßem Auge am Taghimmel zu sehen - man muss nur wissen, wo man sie zu suchen hat. Das wiederum ist sehr einfach, wenn der Mond gleich daneben steht. Und zu guter Letzt: es ist Juni - und der gehört im Nordatlantik zu den ohnehin vom Wetter begünstigten Monaten. Der viele Regen kommt meist erst im Juli, zusammen mit den Touristen.

Wichtig ist also in diesem Fall alleine die Großwetterlage, denn davon hängt ab, welche Seite der Insel die begünstigte ist. Etwa ab 14. Juni werde ich deshalb die Wetterberichte sorgfältig studieren. Wenn, wie zu erwarten, der Norden das gute Wetter bietet, möchte ich am Abend des 17.06.07 Akureyri erreichen, das ziemlich zentral im Norden Islands liegt. Von hier gelangt man in jeweils etwa 90 Minuten in die niederschlagsärmsten Gebiete im Nordosten (Mývatn) und im Nordwesten (Húnaflói). Wohin es dann tatsächlich geht, wird am 18.06. morgens entschieden. Da zwischen Ein- und Austritt der Venus eine gute Stunde vergeht, ist auch zwischendurch noch ein Standortwechsel möglich.
Soweit also der Plan - schauen wir, ob er aufgeht!

Lenticularis
Föhnwetter mit Lenticularis-Wolken im Norden Islands. Bei Akureyri, 01.06.2007.
DONNERSTAG, 14.06.2007

Die erste mittelfristige Vorhersage für den kommenden Montag ist auf der Homepage des staatlichen Wetteramtes erschienen:
"On Monday: Light easterly or variable winds. Mostly cloudy and some precipitation, least in the southeast and east. Temperature 9 to 17 deg. C, warmest in the southeast ... Forecast made 14.06.2007 at 08:09."
Dazu gibt es auch eine Vorhersagekarte, die freilich eher im Westen die besten Bedingungen verspricht. Da hätte ich nichts gegen, befinde ich mich doch im Moment ohnehin in dieser Region, nämlich im äußersten Westen Islands in der Nähe von Látrabjarg. Erfahrungsgemäß werden sich die Vorhersagen bis zum Montag allerdings noch einige Male ändern.
Erfreulicherweise ist die Hochlandpiste Kjölur seit heute geöffnet. Da sie auch mit normalen PKW befahren werden kann, habe ich damit eine weitere Option fernab der Küsten.

Papageitaucher
Papageitaucher (Fratercula arctica) am Látrabjarg, 13.06.2007.
FREITAG, 15.06.2007

An der Prognose für Montag hat sich heute nichts geändert. Mein eigener Standort ist ein paar Kilometer weiter nach Osten gerückt, nämlich nach Patreksfjörður.

SAMSTAG, 16.06.2007

Weiterhin bestehen die besten Wetteraussichten für den Westen des Landes, wobei jetzt auch das westliche Nordland bis hinüber zum Skagafjörður einbezogen ist (Vorhersagekarte). Der englischsprachige Bericht ist wie üblich sehr allgemein gehalten und entsprechend nicht allzu hilfreich:
"On Monday: Light variable winds or sea breeze. Partly cloudy or fair weather. Afternoon showers in the west and southwest parts. Temperature 10 to 18 deg. C, warmest inland in the east part .... Forecast made 16.06.2007 at 09:48 "
Wenn die Ausichten so bleiben, wäre Búðardalur der Ort, der zentral in der interessanten Region liegt. Nur mangelt es dort etwas an Übernachtungsmöglichkeiten. Besser sieht in dieser Hinsicht im weiter nordwestlich gelegenen Reykhólar aus. Ich werde also am Sonntag von Patreksfjörður zunächst dorthin fahren und versuchen, an einen Internetzugang zu kommen. Wenn sich an den Vorhersagen nichts ändert, werde ich in Reykhólar übernachten. Da ich am Sonntag um 17.00 das Formel 1-Rennen sehen möchte, bietet sich eine zeitige Quartiernahme ohnehin an.

Wrack
In der Nähe von Patreksfjörður, 14.06.2007.
SONNTAG, 17.06.2007

Es lief wie geplant. Nach einer etwas anstrengenden Fahrt um die vielen kleinen Fjorde am Nordrand der großen Bucht Breiðafjörður bin ich pünktlich zum Formel 1-Rennen in der Jugendherberge in Reykhólar eingelaufen. Dort gibt es auch einen Interzugang via WLAN, der zwar etwas unstabil, aber ausreichend ist. Unverändert werden für den Westen Islands die relativ besten Aussichten gemeldet (Vorhersagekarte). Im westlichen Nordland sieht es allerdings nicht mehr so gut aus, dafür liegt die Region Reykjavík jetzt ebenfalls im begünstigten Bereich. Wenn man den Detailberichten glauben kann, wird morgen Mittag just in der Gegend um Reykhólar die geringste Bewölkung in ganz Island herrschen (Detailkarte). Wenn sich also beim morgendlichen Update der Berichte nichts mehr tut, werde ich einfach hier in der Gegend bleiben und mir in Ruhe einen brauchbaren Beobachtungsort suchen.

Wasserfall
Wasserfall am Wegrand. Kjálkarfjörður, 17.06.2007.
MONTAG, 18.06.2007

Die morgendliche Inspektion der Wetterkarten (Übersichtskarte, Detailkarte) bringt kein neuen Erkenntnisse, allerdings sieht es jetzt für das westliche Nordland wieder besser aus. Das gilt aber leider nicht für den realen Himmel hier in Reykhólar. Sicher, es ist schönes Wetter; doch leider ist der Himmel weitgehend von Altocumulus, gemeinhin auch als "Schäfchenwolken" bekannt, bedeckt. Nur im Westen ist es ganz klar. Angesichts der Höhe, in der sich die Wolken befinden, müsste ich schon die ganze Strecke bis in die Gegend von Látrabjarg zurückfahren, um den blauen Himmel über mir zu haben. Das freilich reicht nicht, denn ich brauche ja in Richtung Südosten freien Blick (Aufsuchhilfe für Mond und Venus). Es ist zweifelhaft, ob sich das ausgehen wird. Doch ganz im Osten, nach meiner Schätzung etwa über dem Húnaflói, zeigt sich ebenfalls wolkenfreier Himmel. Damit ist klar, dass ich dort meine Chance suchen muss.

Himmel
Blick nach Osten auf klaren Himmel. Reykhólar, 18.06.2007, 10.17 UT

Um zum Húnaflói zu gelangen, muss ich aber erst einmal ein ziemliches Stück nach Süden fahren, bis nach Búðardalur. Kurz vor dem kleinen Ort halte ich auf einer Anhöhe an und verschaffe mir einen Überblick. Unverändert gibt es sowohl im Westen als auch im Osten Zonen ohne Schäfchenwolken. Die Gebirgskette auf der Halbinsel Snæfellsnes hüllt sich dagegen mehr und mehr in niedrige Wolken, an einigen Stellen fällt offenbar bereits etwas Regen. Das entspricht der Vorhersage für 12 Uhr - und diese Uhrzeit ist jetzt auch fast schon erreicht.
Zügig fahre ich über den Pass Laxárdalsheiði. Von dort oben habe ich erstmals mein Zielgebiet, das sich von der Halbinsel Vatnsnes nach Osten erstreckt, im Blick. Und in der Tat, dort ist der Himmel weitgehend klar. Weiter südlich, über der Arnarvatnsheiði, einem Teil des westlichen Hochlands, haben sich dichtgestaffelte, niedrige Cumuluswolken breit gemacht. Ich umrunde jetzt den schmalen Hrútafjörður und erreiche die bekannte Raststätte Staðarskáli an der Ringstraße. Eigentlich möchte ich mir einen Kaffee holen. Doch angesichts mehrerer Busse, deren Insassen gerade das Rasthaus stürmen, würde das zuviel Zeit kosten. Nach etwa 40 Kilometern werde ich ohnehin Viðigerði, eine weitere Raststätte, erreichen. Auf dem Weg dorthin lässt sich nicht mehr übersehen, dass die scheinbar statische Altocumulus-Decke sich offenbar doch bewegt, oder sich zumindest ausdehnt, und das ausgerechnet nach Norden und nach Osten. Das Ärgerliche dabei ist, dass die Sonne durch die dünne Wolkenschicht hindurchscheint. Eine Sonnenfinsternis, selbst eine totale, könnte man ziemlich problemlos beobachten. Doch für die heutigen Beobachtungsobjekte, die schmale, fahle Mondsichel und die kontrastarme Venus, bedeuten diese Bedingungen "Clouded out". Ich hole mir an der Raststätte rasch den Kaffee im Becher mit Deckel und fahre weiter mach Nordosten auf das Städtchen Blönduós zu. Bis dahin kann ich noch vor dem Beginn der Bedeckung kommen. Doch freien Himmel im Südosten werde ich auch dort nicht haben, das steht jetzt bereits fest. Ein paar Kilometer vor Blönduós entdecke ich links einen Betriebsweg, der für einige hundert Meter parallel neben der Ringstraße verläuft. Hier halte ich an und schaue mir die Situation in Ruhe an. Nein, das ist aussichtslos, vom Eintritt der Venus hinter den Mond werde ich nichts sehen können. Aber bis zum Austritt habe ich rund 70 Minuten Zeit. Das würde gerade so ausreichen, um die Spitze der weit nach Norden reichenden Halbinsel Skagi zu erreichen. Doch die Altocumulusdecke hat sich inzwischen soweit nach Nordosten ausgedehnt, dass ich dort in 70 Minuten genauso wenig Beobachtungschancen hätte wie im Moment hier. Es gibt nur eine sinnvolle Konsequenz, nämlich die Jagd auf Mond und Venus jetzt und hier zu beenden.

Wolken
Blick nach Südosten kurz vor Beginn der Venusbedeckung. Blönduos, 18.06.2007, 13.30 UT

Nach einem Alternativprogramm muss ich nicht lange suchen, denn ich wollte mir ohnehin die gerade erst in Blönduós eröffnete Austellung zum Thema Treibeis anschauen. Die ist ganz lohnend und informativ, u.a. wird ein Video mit alten Fernsehbildern gezeigt; noch Ende der 60er-Jahre war die gesamte Nordküste Islands mehrfach komplett vom Eis eingeschlossen. Heute ist das kaum noch vorstellbar, meist erscheinen auch im Winter lediglich einzelne Eisberge in Küstennähe, am häufigsten eben hier in der weiten Bucht Húnaflói.
Vom Museum, das im historischen Teil des Ortes liegt, fahre ich über die Blanda in die "Neustadt" wo sich auf einem Hügel die markante Betonkirche befindet. Drin war ich noch nie, weil ich bislang stets die bescheidenen Öffnungszeiten verpasst habe. Doch heute komme ich zum richtigen Zeitpunkt; das Bauwerk ist offen. Über den ästhetischen Wert der Kirche lässt sich sicherlich streiten, aber es gibt keinen Zweifel, dass dies gute und interessante Architektur ist. Es gibt im Inneren außer dem Boden keine einzige gerade Fläche. Sämtliche Wände und Decken sind aber nicht nur in eine Richtung, sondern in zwei Richtunge gekrümmt - und daraus bezieht der Bau seine Faszination.

Kirche in Blönduos
Die Kirche von Blönduós , 18.06.2007, 14.41 UT

Als ich mir alles in Ruhe angeschaut habe, blicke ich auf die Uhr: gerade jetzt tritt die Venus wieder hinter dem Mond hervor. Freilich nicht für mich - die Altocumuli haben den Himmel nach wie vor fest im Griff. Trotzdem ist es angenehm warm, so warm, dass man sich auf die Terrasse des netten Cafés "Við Árbarkan" setzen kann. Obwohl es 11 Tage her ist, seit ich hier auf dem Weg nach Westen Halt gemacht habe, erkennt mich die Bedienung wieder. Es stellt sich heraus, dass sie aus Polen kommt und hier im Café während der Sommermonate arbeitet. Sie hat gerade ihr Kunstgeschichts-Studium abgeschlossen; folglich unterhalten wir uns etwas über die moderne Kirche in Blönduós. Im gut 20 km entfernten Skagaströnd gibt es eine weitere, allerdings architektonisch viel weniger komplizierte Betonkirche, die ich bislang ebenfalls immer verschlossen vorgefunden habe. Aber vielleicht habe ich ja heute noch einmal Glück?!
Auf dem Weg in das Fischereistädtchen schalte ich natürlich Radio Kántrybær ein. Islands einzige Radiostation für Countrymusik sendet auf FM 96.7 und 102.1 aus einem als Saloon konzipierten Bistro in eben jenem Skagaströnd. Zu empfangen ist der Sender nur in der Húnaflói-Region.
Die Kirche ist allerdings verschlossen. Dann fährt jedoch ein Wagen vor, aus dem ein Mann steigt, der nach seiner Kluft ein Handwerker sein muss. Ich frage ihn nach eventuellen Öffnungszeiten der Kirche; er zuckt mit den Schultern; offenbar spricht er wenig oder gar kein Englisch. Ich will bereits ins Auto steigen, um Richtung Skagafjörður weiter zu fahren, als der Herr im Blaumann mir mit dem Wort "key" und ein paar Gesten deutlich macht, dass er einen Schlüssel holen wird. Da sage ich natürlich nicht nein; während er losfährt, schaue ich eher zufällig nach oben - das gibt es doch nicht, plötzlich sind die "Schäfchenwolken" größtenteils verschwunden. Sofort entdecke ich die schmale Mondsichel. Ich schnappe das Fernglas, das ich ohnehin immer griffbereit habe, und visiere den Mond an. Rechts neben ihm funkelt mit einer unglaubliche Brillanz die Venus. Nun sehe ich sie auch problemlos mit bloßem Auge als ein winziges, aber gestochen scharfes Pünktchen. Das sollte die Digitalkamera doch auch können. Ich halte einfach drauf und überprüfe das Ergebnis gleich am Display - ja die Kamera kann es!

Mond und Venus
Mondsichel bei Venus, Skagaströnd, 18.06.2007, 16.12 UT

Der freundliche Handwerker kehrt zurück und schließt mir die Kirche auf. Mit Blönduós kann sie sicher nicht mithalten, sie hat aber immerhin ein ganz hübsches Glasfenster hinter dem Altar. Sonst ist nicht viel zu sehen, und ich möchte ja auch die Zeit des Herrn, mit dem ich mich leider kaum verständigen kann (ich kann Isländisch zwar lesen und auch etwas verstehen, aber nicht selber sprechen), nicht unnötig in Anspruch nehmen.

Kirche in Skagaströnd
Die Kirche von Skagaströnd, 18.06.2007, 16.16 UT

Ich bedanke mich ganz herzlich bei ihm; dann widme ich mich wieder Mond und Venus, während er irgendetwas an der Außenwand der Kirche überprüft. Ich nutze derweil den Schatten des Bauwerks, um mir Venus ohne die störende Sonne anzusehen. Es ist das alte Spiel: wenn man - hier dank des Mondes - weiß, wo sie sich befindet, ist Venus völlig problemlos am Taghimmel zu sehen.

Mond und Venus
Mondsichel bei Venus, Skagaströnd, 18.06.2007, 17.10 UT

Und noch ein Versuch mit der Videofunktion der Kamera: wird Venus da erfasst - ja wird sie. Und auch eine mp4-Komprimierung von 10mb auf 0.5 mb übersteht sie, wie man hier sieht.
Ich mache noch ein paar Fotos und Videos, auch von dem Seenebel, der sich inzwischen draußen über dem Húnaflói breit gemacht hat. Noch eine Runde am Hafen entlang, dann fahre ich weiter nach Osten: Zunächst erreiche ich Sauðárkrókur, wo ich an der N1-Tankstelle den obligatorischen Hotdog zu mir nehme, und dann geht es nach Akureyri, das noch etwa 80 Fahrminuten weiter östlich liegt. Ich halte aber noch einmal an, nämlich in dem kleinen Wäldchen Jónasarlundur, das im Öxnadalur direkt neben der Ringstraße angepflanzt worden ist. Wohl nirgends in Island ähnelt die Landschaft den Alpen so sehr wie an dieser Stelle. Der Himmel ist immer noch tiefblau, und so halte ich erneut nach den beiden Himmelskörpern Ausschau. Inzwischen hat sich der Mond bereits deutlich von der Venus abgesetzt, die aber auch hier problemlos mit bloßem Auge zu sehen ist.

Mond und Venus
Mondsichel bei Venus, Jónasarlundur, 18.06.2007, 19.31 UT
Jónasarlundur
Öxnadalsá, Jónasarlundur, 18.06.2007, 19.31 UT

Doch, das war letztendlich noch ein richtig guter Tag; ich habe zwar die eigentliche Bedeckung verpasst, aber es war dessen ungeachtet schon ein Erlebnis, Venus und Mondsichel so dicht nebeneinander am Taghimmel zu sehen. Und ich habe nach mehreren vergeblichen Anläufen nun endlich die beiden Kirchen in Blönduos und Skagaströnd von Innen gesehen.

Satellitenbild (Infrarot, Ausschnitt) von NOAA 18 vom 18.06.2007, 11.18 UT Satellitenbild (Infrarot, Ausschnitt) von NOAA 17 vom 18.06.2007, 12.36 UT Satellitenbild (Infrarot, Ausschnitt) von NOAA 18 vom 18.06.2007, 12.58 UT Satellitenbild (Infrarot, Ausschnitt) von NOAA 18 vom 18.06.2007, 14.40 UT
Satellitenbilder (Infrarot, Ausschnitte) von NOAA 17 & 18 vom 18.06.2007, 11.18, 12.36, 12.58 & 14.40 UT (= Ortszeit).
Image courtesy to Dundee Satellite Receiving Station, Dundee University, Scotland.
Fahrtroute am 18.06.2007